Verschiedene Faktoren begünstigen die Verbreitung von Falschinformationen. Ein Faktor ist, dass sie oft als schockierende Enthüllung daherkommen. Emotionen führen dazu, dass sie schneller geteilt werden. Auch wenn es darum geht, «die Mächtigen» zu kritisieren, wird das schnell geglaubt. Vor allem aber finden Falschinformationen Verbreitung, weil zu wenige Menschen die Wissenschaft wirklich verstehen. Higgs hat das in einem Beitrag (hier) aufgegriffen.

«Die Leute müssen verstehen lernen, wie Wissenschaft vorgeht und wie sie zu Schlüssen kommt» … «Die Menschen müssten lernen, welche Informationsquellen vertrauenswürdig sind und wie sich Information verifizieren lässt. Es geht nicht nur darum, der Wissenschaft zu vertrauen, sondern um die Fähigkeit, kritisch zu sein und überprüfen zu können, welche Fakten echt sind.»

Gerade in der Schweiz könnte dieser Hinweis wichtig sein, denn: Das Vertrauen der Schweizer Bevölkerung in Wissenschaft und Forschung ist während der Corona-Pandemie gestiegen, wie der Schweizer Wissenschaftsbarometer zeigt. 67 Prozent der Schweizer Wohnbevölkerung gaben in der Umfrage von 2020 an, ihr Vertrauen in die Wissenschaft sei «hoch» oder «sehr hoch». 2019 und 2016 waren es 56 beziehungsweise 57 Prozent.

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