«Wissenschaft muss immer offen sein, widerlegt zu werden». Eine wichtige Voraussetzung dafür ist das permanente Bezweifeln dessen, was man als Forscher meint, herausgefunden zu haben. Genau diese Stärke der Wissens-Schaffung wird durch Agnotologen ausgenutzt, um Zweifel zu säen und Desinformation zu produzieren, die nur von Fachleuten durchschaut werden kann. Deshalb ist es von so enormer Bedeutung für deren Glaubwürdigkeit, ob eine Theorie von einer grossen Mehrheit von Fachleuten unterstützt wird oder nur von einer kleinen Anzahl Kritikern, die womöglich nicht einmal vom Fachgebiet sind.

Stand früher die Tabakindustrie im Zentrum der Agnotologie-Forschung, ist es heute die Erdöl- und Kohleindustrie mit den Zweifeln an und Falschinformationen zur Klimaforschung, die sie streuen.

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