Vor ein paar Tagen ist der Schreibende über einen Artikel gestolpert, der sich der Frage widmet, ob 5G mehr Strahlung bringt, weil dieser neue Standard in der gleichen Zeit mehr Daten übertragen kann. Dem Physiker war die Antwort sofort klar (Nein), aber es zeigte sich in Gesprächen im Umfeld, dass dem eben nicht so ist.

Die Daten werden beim Mobilfunk übertragen, indem man sozusagen den normalen Wellen zusätzliche Wellenberge und -täler zugibt, die dann die Signale darstellen beziehungsweise codieren. Beim Empfang werden sie dann decodiert. Man nennt das Modulation.

5G ist einfach nur deshalb schneller und kann nur deshalb mehr Daten verarbeiten, weil die Software für die Codierung und Decodierung schneller arbeitet, als die Software von 4G, die wiederum schneller als die von 3G usw. Im Prinzip handelt es sich bei 5G nur um ein Software-Upgrade.

Und wieso braucht es dann neue Antennen? – Wie beim PC kann man mit einer leistungsfähigeren Software auch mehr Anwendungen unterbringen. Dazu braucht es dann aber eine neue Hardware.

Es wäre schade, wenn wegen solcher Missverständnisse eine so nützliche Infrastrukturerneuerung weiterhin unnötig verzögert würde – nützlich dank neuer Anwendungen, die unter anderem helfen, Pestizide und Energie einzusparen.

Hier geht’s zum erwähnten Artikel. (Ja, er stammt von Swisscom, einem Unternehmen, das den 5G-Ausbau vorantreiben will, aber deshalb muss er ja nicht falsch sein… Man kann die Aussagen anhand vieler anderer, unabhängiger Quellen überprüfen. Das hat der Schreibende selbstverständlich getan.)


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