Immer wieder liest man das Argument, Gesichtsmasken würden gegen SARS-CoV-2 so viel nützen, wie ein Zaun gegen Moskitos, weil die Viren viel zu klein seien. Nicht selten liest man dann im gleichen Text, Masken würden schaden, weil sie das CO2 beim Ausatmen zurückhalten würden.

Was sind die Fakten dazu?

Ein SARS-CoV-2 Virion hat einen Durchmesser von 60 bis 140 Nanometer (nm). In Mikrometer umgerechnet (μm) sind das 0.06 bis 0.14 μm.

Eine FFP3-Maske filtert mindestens 99% aller Partikel raus, die grösser als 0.6 μm sind. Das bedeutet nicht, dass alles, was kleiner ist problemlos durchkommt, denn durch eine Tür kommt eine Person ja auch gut, aber schon bei zweien wird es eng. Schutzmasken reduzieren also generell die Menge an Virenpartikeln, die gleichzeitig hindurch können. Der Vergleich mit den Moskitos hingegen ist absolut irreführend, denn Moskitos sind um ein Vielfaches kleiner im Vergleich zu den Maschen eines Zauns, als SARS-CoV-2 im Vergleich zu den Poren einer Schutzmaske.

Und was ist nun mit dem Kohlendioxid?

Ein CO2-Molekül ist 2 x 116.3 = ca. 232 Pikometer (pm) breit.

0.6 μm sind 600’000 pm. Durch die Pore einer Maske können also problemlos gleichzeitig 2’586 CO2-Moleküle gleichzeitig hindurch.

Fazit: der Vergleich mit den Moskitos hinkt und wer überzeugt ist, dass eine Maske in erheblichem Masse CO2-Moleküle zurückhält, der sollte sich über Viren keine Gedanken mehr machen. Aber mal überlegen, wieso Chirurgen bei der Arbeit hochkonzentriert operieren können, ohne irgendwelche Sauerstoff-Mangelerscheinungen.


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