Stare sitzen auf einer Leitung. (Symbolfoto: Сергей Шабанов / Pixabay)

Correctiv hat am 7. August eine alte Geschichte aufgegriffen, auf die wir wegen ihrer Relevanz für den Aufbau einer modernen IT-Infrastruktur in der Schweiz gerne zusdammenfassend hinweisen:

„Nein, Vögel in Thurgau fielen nicht wegen 5G tot vom Himmel“

In einem Blog-Artikel wurde suggeriert, dass 120 Stare im Schweizer Kanton Thurgau wegen 5G-Strahlung tot vom Himmel gefallen seien. Die zuständige Vogelwarte geht von einer anderen Todesursache aus.

5G ist im Schweizer Kanton Thurgau zwar seit über einem halben Jahr flächendeckend verfügbar, jedoch ändere sich die Gesamt-Strahlen-Exposition – also die Einwirkung von Strahlung auf Lebewesen – in der Region dadurch nicht, wie das zuständige Umweltamt mitteilte.

Correctiv hat zur Todesursache bei der zuständigen Vogelwarte Sempach und dem Zentrum für Fisch- und Wildtiermedizin an der Universität Bern angefragt, wo einige der toten Vögel untersucht wurden. Es zeigte sich: 5G ist auch hier nicht Schuld am Tod der Vögel.

Livio Rey, Sprecher der Vogelwarte Sempach, teilte per Mail mit, Schädeltraumata und Lungenblutungen seien „typische Verletzungen bei einem Aufprall“, zum Beispiel mit einem Gebäude oder Fahrzeug. „Die plausibelste Erklärung in diesem Fall ist deshalb der Zusammenprall mit einem Fahrzeug wie einem Lastwagen“, sagt Rey.

Hätten 5G-Emissionen Einfluss auf Vögel, müssten übrigens auch andere Vogelarten betroffen sein.

Zum Artikel in voller Länge geht es hier.


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